Gebäudeabbruch

Wir führen Abbrucharbeiten kompletter Gebäude, vom Einfamilienhaus bis zum Gewerbebau, zuverlässig und unter Berücksichtigung der statischen Gegebenheiten fachgerecht für Sie aus. Das Abbruchmaterial wird separat und fachgerecht entsorgt.

Industriedemontage

Bei der Demontage von Industrieanlagen ist im Vorfeld eine umfangreiche Planung und Arbeitsvorbereitung erforderlich. Dabei müssen anlagespezifische Faktoren berücksichtigt werden, besonders im Hinblick auf Konstruktion, Baustoffe, Statik sowie das Vorhandensein eventueller Produktionsrückstände der betreffenden technischen Einrichtung.

Entkernung

Als Entkernung wird der Rückbau von Ausbaugewerken und technischen Anlagen in einem Gebäude bezeichnet. Art und Umfang der Entkernung richtet sich nach dem Ziel der Rückbaumaßnahme. Hier unterscheidet man zwischen einem Komplettabbruch sowie einem Abbruch infolge einer geänderten Gebäudenutzung. Bei einem Komplettabbruch werden in der Regel sämtliche Bauteile bis zur Rohbaukonstruktion rückgebaut. Bei einer geänderten Gebäudenutzung erfolgt meistens nur der Rückbau klar definierter Ausbaugewerke. Bei der Entkernung ist die sortenreine Trennung und Entsorgung des Abbruchmaterials von besonderer Bedeutung.

Asbestsanierung

Seit 1983 ist die Verwendung von asbesthaltigen Baustoffen verboten. Der Grund: Die eingeatmeten Fasern können Krebs verursachen. In den Jahrzehnten davor sind hierzulande Millionen Tonnen asbesthaltiger Baustoffe verbaut worden. Ein Großteil davon befindet sich irgendwo noch vorwiegend in Dach- und Fassadenplatten oder verbirgt sich in den Gebäuden (z.B. Fußbodenbeläge, Elektro-Speicherheizgeräte, Isolierungen, etc.).

KMF-Sanierung

Künstliche Mineralfasern (KMF) werden u.a. als Dämmstoff- und Isoliermaterial in Gebäuden eingesetzt. Die vor dem Jahr 1996 eingesetzten Dämmstoffe werden als "alte" Mineralwolle-Dämmstoffe bezeichnet. Hier gelten die freigesetzten Faserstäube als krebserzeugend. Beim Ausbau dieser Mineralwolle-Produkte sind daher besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Die Hersteller haben umgehend reagiert und bieten seit dem Jahr 2000 eine neue Generation von Dämmstoffen an, die nicht mehr als krebserzeugend gelten.

Handabbruch

Beim Handabbruch werden die Abbrucharbeiten entweder mit Handwerkszeugen oder mit handgeführten Kleingeräten ausgeführt.

Schadstoffsanierung

Das Vorhandensein von Gebäudeschadstoffen im Zuge von Abbrucharbeiten ist von zentraler Bedeutung, da diese praktisch in allen Gebäudeteilen vorkommen können. Am häufigsten sind folgende Gebäudeschadstoffe anzutreffen:

  • Asbest (z.B. Asbestzementplatten, Spritzasbest)
    Ausführung nach technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 519 -> siehe Asbestsanierung 
  • Dämmstoffe aus künstlichen Mineralfasern (KMF)
    Ausführung nach technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 521 -> siehe KMF-Sanierung
  • PCB (polychlorierte Biphenyle) (z.B. in Fugendichtstoffen, Kondensatoren)
    Ausführung nach BGR 128
  • PAK (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) (z.B. Teerkleber für Parkett)
    Ausführung nach BGR 128
  • Holzschutzmittel (z.B. Lindan, PCP, DDT)
    Ausführung nach BGR 128
  • Formaldehyd (z.B. in Presspanplatten, Fertigparkett)
    Ausführung nach BGR 128
  • Schimmelpilz
    Ausführung nach BGR 858
  • Taubenkot
    Ausführung nach BGR 892

Wichtige Voraussetzung für das Erkennen von Schadstoffen ist, dass mögliche Quellen für Schadstoffemissionen als solche auch erkannt werden. Hierzu eignet sich eine ausführliche Gebäudebegehung mit optischen Sichtkontrollen aller relevanten Bereiche. In diesem Zusammenhang ist neben der Art und Menge der im Gebäude verwendeten Materialien auch die Historie und Nutzung des Gebäudes zu berücksichtigen.